A "hallgató" Arany és az "őszikék"

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József Nacsády

Absztrakt

Die Periode von 1855 bis 1877 in der dichterischen Tätigkeit von Arany János ist durch die •ungarische Literaturgeschichte auch bis heute als die Periode des Schweigens charakterisiert. Im Laufe dieser Jahre hat der Dichter tatsächlich immer wenigere Werke publiziert, die schon aufgenommenen epischen Pläne wurden nicht fortgesetzt, und seine Lyrische Schöpfung ist auch spärlicher geworden. Als Sekretär der Ungarischen Akademie für Wissenschaften hat er in in seinem Amt, und daneben an verschiedenen Übersetzungen (Shakespeare, Aristophanes) gearbeitet. — So schien es eine unerwartete Überraschung zu sein, als er von 1877 bis zu seinem Tode (1882) die dann mit dem Titel „Őszikék" bekant gewordenen lyrischen Bravouren von weltliterarischen Niveu, schon die moderne Lyrik der Jahrhundertswende verkündigend, reichlich geschafft hat. Die Abhandlung will darauf hinweisen, dass diese, während der Periode „des Schweigens" erstandenen „Schnitzel", Fragmente und Notizen schon als die verborgenen Vorbereitungen der späten dichterischen Blütezeit zu sehen sind. Von den bisheringen Pflegern des dichterischen Erbgutes wurden diese epigrammatischen, nicht selten nur auf Papierfetzen notierten, verlorengehenden lyrischen Gedanken oft zu vernachlässigt. Die Dichter, wenn auch dem Anschein nach schweigt, hatte stets die Absicht, zu sprechen. Es ist beweisbar, dass diese wenig beachteten Notizen die wesentliche Basis der die dichterische Tätigkeit bekrönenden lyrische Schöpfung bedeuten. Erst in diesen WerJcen wurden jene Erlebnisse und gedanken konzipiert, die sich, die ungarische Lyrik im 20. Jahrhundert stark beeinflussend, dem Wesen nach in der Periode zwischen 1877—1882 entwickelt haben.

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Nacsády, J. (1978). A "hallgató" Arany és az "őszikék". Acta Historiae Litterarum Hungaricarum, 16, 3-16. Elérés forrás https://ojs.bibl.u-szeged.hu/index.php/ahlithun/article/view/22501
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